Keramik-Ausstellung im Haus Johannisthal

02.12.2022

„In seiner Freizeit widmet sich Pater Bonifatius im Kloster Seligenthal seiner Keramikkunst, die von seinem Glauben inspiriert ist. Foto: Anita Frischhut“, erschienen bei idowa.

Aktuelle Informationen aus dem Haus Johannisthal

Johannisthal. Am Samstag zum 2. Adventssonntag um 17.45 Uhr wird im Haus Johannisthal eine Ausstellung mit biblischen Skulpturen eröffnet. Sie führen zu entscheidenden Stellen des neu begonnen Kirchenjahres. Der Künstler ist Pater Bonifatius, ein Zisterzienser vom Stift Heiligenkreuz, der seit 2015 Spiritual für die Schwestern in Seligenthal in Landshut ist.

P. Bonifatius Allroggen versteht sein Arbeiten mit Erde, also mit Ton und Lehm, als 'Herkunfts- und Heimatmeditation'. Denn der Mensch ist aus Erde und wird wieder zur Erde. „Als Christen sollen, brauchen wir aber nicht an der Erde, am Staub kleben. Wir sind für den Himmel geboren. Das Leben aus dem Glauben soll und kann uns verwandeln, möchte uns hervorheben aus dem 'Tonigen' aus dem 'Lehmigen' und uns eine Lebensform geben, die aus der Schöpferhand erwächst und nicht mehr zerbrechlich ist, sondern verwandelt wird und für die ewige Heimat bestimmt ist.“

Momentan wird in Johannisthal von Klaus Wegmann und Christine Haas auch ein Programmflyer für 2023 erarbeitet. Er soll allen Gästen und Interessierten noch vor Weihnachten zugestellt werden.

Zwei besondere Veranstaltungen zogen kürzlich viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer an. Einmal hielt der langjährige geistliche Begleiter von Mutter Teresa aus Kalkutta, Msgr. Dr. Leo Maasburg, Exerzitien. Er konnte mit eigener großer spiritueller Tiefe das Wirken, Denken, Beten und Leben der Heiligen mit konkreten Beispielen und wichtigen Impulsen für den je eigenen Alltag darlegen. Dann war das wohl bekannteste katholische Gesicht im deutschsprachigen Raum, Pater Dr. Karl Wallner, der Direktor des Missionswerke Österreichs, im Haus. Viele kennen ihn über K-TV und EWTN. Er referierte auf seinem geistlich-theologischen Hintergrund über die Freude des Glaubens. Beide Male, so Direktor Manfred Strigl, sind die Gäste hoch bereichert und erfüllt, mit einer inneren Glückseligkeit, wieder in ihren Alltag zurückgegangen.

Nach den Corona – Lockdowns hat sich das Haus Johannisthal wieder zu einem bedeutenden Zentrum in der Region etabliert. Die Übernachtungszahlen haben ein hohes Niveau erreicht; 2023 werden sie – das ist aufgrund der Vorbuchungen zu ersehen – zudem steigen. Dazu kommen ebenso viele Tagesgäste bei Einkehr- oder Oasentagen.

Die Ausstellung mit Pater Bonifatius wird nach der Vorabendmesse am kommenden Samstag eröffnet. Sie ist an den üblichen Öffnungszeiten bis in den Januar hinein zu besichtigen.

Bilder mit Pater Prof. Dr. Karl Wallner:



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